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Ich bin zwar nicht mit meiner Nikon-Kamera verheiratet, aber ein anderer Hersteller kam eigentlich nie wirklich in Betracht. Zum einen hat man kaum Zeit und die Möglichkeiten einen anderen Hersteller einmal ausgiebig zu testen, und zum anderen bin ich mit meiner Nikon D700 absolut zufrieden.

 

Als ich dann zufällig auf der Facebook Seite von Frank Fischers FF-Fotoschule gelesen habe, dass er wieder diverse Workshops in Zusammenarbeit mit Olympus und der "neuen" OMD anbietet, habe ich mir gedacht: "Ok, warum nicht ein zweites Mal testen".

 

Leider war es an diesem schönen Sommertag genau 13 Grad warm und stürmisch..... Meine Lust nach der täglichen Arbeit noch nach Hamburg zu toben, um in der Kälte einen Nachtworkshop zu machen, war also nicht sonderlich hoch. Aber.... der Schweinehund wurde besiegt und ich fuhr los nach Hamburg.

 

Da lag die kleine OMD nun ein zweites Mal vor mir und meine Finger erschienen mir, wie schon beim ersten Mal, überdimensional groß. Ich weiß zwar nicht, was die kleinen Japaner geritten hat, aber ehrlich Jungs, die Knöpfe sind viel zu klein und das selbst für normale Männerhände.

 

Allerdings hat die Kleine eben auch den Vorteil, dass das Gewicht sehr gering ist. Gefühlt ist alleine schon der Batteriegriff meiner Nikon schwerer. Was sich allerdings im Inneren der OMD verbirgt, muss sich alles andere als verstecken. Die internen Kamera-Filter sind mal echt geil und lassen sich auch nicht mal so eben in Lightroom nachstellen. Auch das Konzept der gesamten Bedienung ist stimmig, und sogar ich als Nikon-Nerd habe es (fast) gleich verstanden. Die Qualität der Bilder kann sich wirklich sehen lassen und gibt kaum Anlass zum Meckern. Das fokussieren mit dem Finger auf dem Display ist zwar eine coole Idee, erinnert mich doch aber sehr stark an Heerscharen von Touris, die alle das gleiche Motiv knipsen.

 

Nach einer kurzen Einführung in die Nachfotografie ging es dann auch schon zur Location in die Hamburger Speicherstadt. Hier kommt man um das bekannte Motiv an der "Poggenmühle" kaum herum. Kamera ausgepackt, Einstellungen an der Kamera besprochen und schon ging es los... wenn da nicht wieder das Problem mit den viel zu kleinen Knöpfen wäre. Man kann machen was man will, aber im Laufe des Abends drückt man zwangsweise hin und wieder zwei Tasten auf einmal an der Kamera. Jungs und Mädels aus Japan, nicht alle Menschen auf der Welt sind so klein wie ihr und Kinderhände haben auch die wenigsten. Hier ist für das Nachfolgemodell klar Nachbesserung angesagt.

 

Als kleine Kamera zum immer dabei haben ist das Teil echt gut geeignet...eigentlich...!! Eigentlich aber nur deshalb, weil mir der Preis der Kleinen mit 1.000€ als kleine Spaßkamera nebenbei doch zu hoch erscheint. Wäre ich allerdings auf der Suche nach einer neuen Kamera für den Urlaub etc., dann würde die OMD ganz oben auf meiner Liste stehen.

 

Man kann nur hoffen, dass auch andere Hersteller auf die Idee kommen, so eine Art der Promotion für Ihre Kameras zu machen. Wo sonst hat man schon die Möglichkeit, einen anderen Hersteller ausführlich unter fachkundiger Anleitung zu testen? Vielen Dank an Olympus für diese tolle Idee und ebenso vielen Dank an Frank Fischer FF-Fotoschule in Hamburg für diese Möglichkeit des Testens.

 


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