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Mit fortgeschrittenem Alter interessiert man sich ja bekanntlich auch für andere Dinge. Ich wollte mir seit vielen Jahren die Strände von Omaha Beach in der Normandie anschauen und fotografieren. Nur für diesen einen Spot macht so eine Reise natürlich keinen Sinn. Daher habe ich mich nach weiteren möglichen Spots in der „Nähe“ umgeschaut.

Nach kurzer Zeit waren die Spots geplant und die Reise konnte „eigentlich“ losgehen. Eigentlich deswegen, weil es alleine ja auch nur halb so viel Spaß bringt. Ich nahm Kontakt mit meinem Fotokumpel Helmut in Bonn und Frank Fischer in Hamburg auf.

Von Helmut kam eine zügige Zusage, Frank konnte aufgrund seiner großen bundesweiten Fotoschule nicht direkt zusagen. Umso erfreuter waren Helmut und ich, als eine Woche vor Abreise auch die Zusage von Frank eintrudelte.

Da ich ja einen Bus habe, sollte es an Platz nicht mangeln. Hier konnte ich allerdings noch nicht ahnen, was die Beiden so alles mitnehmen wollten.

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Eine Frau die vier Wochen in Urlaub fährt, ist nichts dagegen. OK, ich gebe zu, so ganz wenig hatte ich auch nicht dabei…

Schnell war klar, für mehr als drei Fotografen reicht so ein Bus nicht. Trotz der sechs Sitzplätze war die Karre randvoll. Auf die Gefahr hin, dass jetzt alle lachen... Als mein Bus neu war, musste das Auto einen Namen bekommen. Da ich keinen geeigneten fand, befragte ich meine Kollegin Julia. Recht zügig wurde mein Bus "Black Beauty" getauft... der Namen sollte sich auf der Reise jedoch noch ändern... aber dazu mehr am besagten Tag.

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Da es auf in Richtung Westen ging, besorgte ich mir die Titelmelodie vom Film "die gloreichen sieben". Die Gesichter von Frank und Helmut waren mit nichts zu bezahlen, als ich das Radio laut drehte... Pünktlich wie die Bahn, ging es Montag früh mit einer Stunde Verspätung los nach Lüttich in Belgien. Mehr durch Zufall, habe ich vor zwei Jahren in einem Tatort mal den Bahnhof Lüttich gesehen. Sehr stylisch und mit vielen Linien… ich liebe Linien jeglicher Art in Fotos…

Leider hatten wir mit dem Wetter nicht viel Glück an dem Tag, es regnete in Lüttich. Somit war klar, es werden schwarz/weiß Fotos werden.

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Die Sicherheit am Bahnhof in Lüttich war nicht zu übersehen. Militär, mit Maschinenpistolen bewaffnet, patroullierte auf und ab.

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Nach einer Stunde gab es den ersten Kaffee zur Stärkung und wir beschlossen, aufgrund der noch fast 600 km vor uns liegenden Strecke, weiter zu fahren. Zumal am nächsten Ziel in Frankreich gegen Abend die Sonne scheinen sollte. Das zumindest sagte Franks Wetter App voraus...

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Aus dem Auto raus buchte Frank unser Hotel in unmittelbarer Nähe. OK, es waren noch 30 KM bis zum Spot, aber was ist das schon im Vergleich zu den 600 km.

Schneller Checkin im Hotel in Le Havre und dann gleich auf in Richtung Étretat. Die Steilküste ist wirklich sehr malerisch, sehenswert und erinnert eher an die Schottischen Highlands.

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Leider kamen wir erst gegen früh Abend an, sodass wir uns schon etwas beeilen mussten. Eines sei gleich gesagt, HIER muss man einiges laufen und zwar recht steil die Küste hoch, um an sein Ziel zu kommen. Wer es dennoch macht, wird mit einer MEGA Aussicht belohnt.

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Die Wege hinauf auf die Steilküste sind aber gut befestigt und von daher sollte man es sich nicht nehmen lassen. Für eine gute Perspektive, macht man ja so einiges wie hier gut zu erkennen ist. Helmut der Gefahrensucher...

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Wer eine ganz besondere Aussicht haben will, behält die Gezeiten im Blick. Nur dann kann man durch eines der Felsentore an einen unberührten Strand kommen. Hier sei allerdings gesagt, dort stehen Verbotsschilder was den Durchgang angeht. Mit Geldstrafen und Gefängnis muss man rechnen. Scheiß auf Polizei, wenn man ein geiles Bild haben will, muss man dahin gehen, wo sonst eben niemand ist sagt Frank immer.

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Leider war es schon sehr dunkel als bei uns die Ebbe war. Von daher konnten wir nicht an den tollen Strand gelangen. Egal, mit wasserdichten Schuhen (oder auch nicht) sind Frank und ich recht weit raus, um die vom Festland beleuchteten Felsen abzulichten.

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Da alle Taschenlampen im Auto geblieben sind, musste die Handylampe ausreichen, um Licht ins Bild zu bringen (Frank sei Dank zu dieser Idee). Ja ja, ich sehe schon die skeptischen Blicke, Handylampe zum Ausleuchten eines Bildes am Strand?? Schaut selbst, das Ergebnis spricht für sich.

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Da ich den Tag fast 800 KM gefahren bin, gab es für mich auch kein Bier mehr an der Bar. Einfach nur Bett und schlafen wollte ich.

Fazit des ersten Tages: Belgien hat die mit Abstand schlechtesten Autobahnen die ich jemals gefahren bin. In Deutschland würde man hier max.50km/h fahren dürfen. In Belgien scheint es einen Rabatt auf Zigaretten zu geben. Fünf Schachteln a 5,60€ sind bei mir nämlich 28,-€ und keine 25,-€. Die Autobahnen in Frankreich sind ebenso wie die Landstraßen einfach TOP. Freut euch auf die nächsten Tage, es gibt noch viel lustiges zu berichten..!! 

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