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Heute war wieder einmal frühes Aufstehen angesagt, wie jeden Tag eigentlich...

Aber erst einmal musste ich meinen kleinen Freund vor meinem Zimmer ablichten, den ich schon am Tag zuvor gesehen hatte.

Ein Besuch des Himba Volkes stand auf dem Plan. Derzeit leben noch ca. 10.000 Himbas in Namibia. Der Reichtum eines Himba Stammes wird an der Größe der Herde von Rindern und Ziegen gemessen. Nicht selten betragen diese 5.000 Stück pro Stamm. Durch diese Vielzahl an Tieren und Stämmen sind die Weidegründe auch mittlerweile sehr knapp und jedes Jahr verhungern bis zu 50% einer Herde. Obwohl der Wert pro Rind bei ca. 500,- bis 700,- Euro liegt, kommt ein Verkauf nicht in betracht.

Schließlich würde das den Wert des Stammes verringern. Mit Wasser waschen tut sich eine Himba Frau nur einmal im Leben, direkt vor der Hochzeit. Ansonsten reiben sie sich mit einer Mischung aus Kakaobutter und Erde ein. Der Geruch für meine westliche Nase war... sagen wir mal...grenzwertig.

Auch die Hühner haben eine eigene Hütte und das Messer zum schlachten liegt auch gleich daneben..!

 

Die Kids hatten sichtlich Spaß daran, sich die Fotos anzuschauen.

Was man von den jungen Damen nicht unbedingt sagen konnte. Der weiße Anhänger der Kette bedeutet, dass sie noch nicht verheiratet sind.

Ihr genaues Alter kennen die Himbas nicht, da sie mit wenigen Ausnahmen nicht im Krankenhaus geboren werden und somit keine Papiere besitzen. Eine Volkszählung wäre hier bestimmt spannend...

Nach dem Abendessen ging es dann hoch auf den Berg, um die schönen Wasserfälle im Sonnenuntergang zu sehen. Aber nicht bevor es noch eine tolle Nachricht vom Besitzer der Lodge gab. Unsere für den nächsten Tag geplante Route war nicht befahrbar. Dort stand so viel Wasser, dass wir für die 30 KM ca. 5 -6 Stunden brauchen würden und das trotz Allrad. Also gab es nur die Möglichkeit, 150 KM Schotterpiste wieder zurück zu fahren, was aber auch 3 Stunden dauert. Na ja, irgendwas ist ja immer...

Unser Guide hatte reichlich kühle Getränke mit dabei, da man diese Tour eigentlich mit einem Glas Wein oder Bier beim Sonnenuntergang genießt. Er muss sich gewundert haben, dass wir seinen Getränken keine Aufmerksamkeit schenkten. Wir waren voll und ganz damit beschäftig, den "richtigen" Bildschnitt, Blende und Belichtung zu finden.

Da die Lodge am Arsch der Welt liegt, wird der Strom selber produziert. Das heisst aber auch zwangsläufig, dass die Akkus der Lodge irgendwann am Abend zur Neige gehen. Also immer schön eine Taschenlampe mit dabei haben, wenn man auf dem Weg zu seinem Zimmer ist.

Der nächste Morgen sollte für mich eine Situation bereit halten, an die ich auch noch in zwanzig Jahren denken werde...GANZ SICHER SOGAR..!

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